15. Sitzung des BGA-KLARA
15. BGA-KLARA Sitzung
Am 26. November 2025 war der BGA-KLARA bei der Landwirtschaftskammer in Hannover zu Gast. Zentral wurde das Gremium über die Entwicklungen rund um die GAP‑Umsetzung in Niedersachsen, Bremen und Hamburg und die neuen EU‑Vereinfachungsregelungen, sowie über den Fortschritt der aktuellen Änderungsanträge zum GAP‑Strategieplan informiert. Zudem wurden die Anpassungen im Agrarinvestitionsförderprogramm vorgestellt (neue Auswahlkriterien und angepasste Fördersätze).
Das Thünen‑Institut stelle einen Bericht vor, in dem die unterschiedliche Nutzung der Fördermöglichkeiten durch Kommunen beleuchtet und Gründe für geringe Beteiligung identifiziert wurden. Gründe die aus Befragungen hervorgetreten sind, sind unter anderem komplexe Verfahren, begrenzte personelle Ressourcen und die besondere Struktur von Samtgemeinden. Die Analyse zeigte, dass trotz hoher Motivation vieler Gemeinden, Unsicherheiten bei der Projektumsetzung sowie ein starker Fokus auf Pflichtaufgaben oft dazu führen, dass Förderpotenziale ungenutzt bleiben. Als Lösungsansätze stellte das Institut u. A. den Ausbau lokaler Unterstützungsstrukturen, klarere Zuständigkeiten und mehr Flexibilität in der Programmgestaltung heraus.
Der Bund, sowie die Staatskanzlei berichteten über die Überlegungen der neuen Förderperiode (2028-2034) und den Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplan (NRPP). Unter anderem wurden die damit aufkommenden strategischen Herausforderungen, aber auch die neuen Chancen beleuchtet.
Abschließend wurde zum aktuellen Stand zur Landesförderstrategie für die Förderperiode 2028-2034, die als Grundlage für das regionale Kapitel der NRPP dienen wird, berichtet. In den bereits stattgefundenen fünf thematischen Werkstätten, wurden mit über 200 Teilnehmenden zentrale Bedarfe und Prioritäten zusammengetragen. Bis Dezember 2025 läuft die Abstimmung mit den Ressorts, bevor im Frühjahr 2026 weitere Beteiligungsrunden folgen.
Bildrechte: Corinna Riechelmann
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